Bava Batra 131

Kapitel 131

א ואינה מקבלת טומאה במקומה והרודה ממנה בשבת חייב חטאת
1 er nimmt auf seinem Platze keine Unreinheit an, und wer daraus am Šabbath Honig nimmt, ist ein Sündopfer schuldig.
ב וחכמים אומרים אינה כקרקע ואין כותבין עליה פרוזבול ומקבלת טומאה במקומה והרודה ממנה בשבת פטור
2 Die Weisen sagen, er gleiche nicht einem Grundstücke; man schreibe darüber keinen Prosbul, er nehme auf seinem Platze Unreinheit an, und wer daraus am Šabbath Home nimmt, sei frei.
ג התם כדאמר ר' אלעזר טעמא דאמר ר' אלעזר מ"ט דר' אליעזר דכתיב (שמואל א יד, כז) ויטבול אותה ביערת הדבש
3 Hierzu aber sagte R. Elea͑zar, folgendes sei der Grund R. Elie͑zers. Es heißt:<i>und er tauchte es in eine Honigwabe [jaa͑r];</i>
ד מה יער התולש ממנו בשבת חייב חטאת אף דבש הרודה ממנו בשבת חייב חטאת
4 wie man ein Sündopfer schuldig ist, wenn man etwas am Šabbath in einem Walde [jaa͑r] pflückt, ebenso ist man ein Sündopfer schuldig, wenn man am Sabbath Honig ausnimmt. –
ה אלא ר"א דדף דתנן דף של נחתומין שקבעו בכותל ר"א מטהר וחכמים מטמאין
5 Vielmehr, es ist die Lehre R. Elie͑zers hinsichtlich eines Brettes. Wir haben gelernt: Hat man ein Bäckerbrett in eine Wand eingelassen, so ist es nach R. Elie͑zer nicht verunreinigungsfähig und nach den Weisen verunreinigungsfähig.
ו מני אי רבי אליעזר אפילו חקקו ולבסוף קבעו אי רבנן אפילו קבעו ולבסוף חקקו נמי
6 Wessen Ansicht vertritt sie nun: wenn die des R. Elie͑zer, so sollte dies auch dann gelten, wenn man [die Rinne] zuerst ausgehöhlt und nachher eingelassen hat, und wenn die der Rabbanan, auch wenn man sie zuerst eingelassen und nachher ausgehöhlt hat!? –
ז לעולם רבי אליעזר היא ושאני פשוטי כלי עץ דטומאה דרבנן
7 Tatsächlich die des R. Elie͑zer, denn anders verhält es sich bei flachen Holzgeräten, bei denen die Unreinheit nur rabbanitisch ist. –
ח מכלל דשאיבה דאורייתא
8 Demnach wäre die Bestimmung vom Geschöpften aus der Tora,